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In der neuen Sendung gehen wir der Frage nach, ob der neue deutsche Fußballpatriotismus wirklich so harmlos sein soll, wie ja fast alle Medien immer verlautbaren lassen. Wir reden dazu mit Dagmar Schediwy. Dagmar Schediwy hat den neuen deutschen Fußballpatriotismus in ihrer Doktorarbeit aus sozialpsychologischer Perspektive untersucht. Wir sprachen mit ihr darüber, wie es möglich ist, dass eine Fußballmannschaft zum Lieblingsobjekt und ihr Abschneiden zur Quelle von Glück und Unglück von Millionen Menschen wird? Das Buch "Ganz entspannt in Schwarz-Rot-Gold? Der neue deutsche Fußballpatriotismus aus sozialpsychologischer Perspektive" erschien im LIT Verlag.
Weitere Themen sind die Vorkommnisse im Relegationsspiel Düsseldorf gegen Hertha sowie die bevorstehende Europameisterschaft in der Ukraine.
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In Kürze findet die EM in Polen und der Ukraine statt, im europäischen Osten also, über dessen Fußballkultur bei uns außer Vorurteilen wenig bekannt ist. Das ist ein Grund für uns genauer hinzusehen. Wir sprechen mit dem Autor und Jounalisten Olaf Sundermeyer über sein neu erschienenes Buch "Tor zum Osten". Olaf Sundermeyer begab sich in den letzten Jahren auf Reisen durch Osteuropa. Und wir haben haben mit Dariusz Lapinski gesprochen, denn mit der Organisation der EM sind in Polen auch eine Reihe von Fanprojekten gestartet. Die ersten überhaupt. Dariusz Lapinski war für deren Entstehen federführend mitverantwortlich.
Und wir schauen nach Leipzig. Dort gibt es mit dem RB Leipzig einen äußerst umstrittenen jungen Fußballverein. Und wie es so ist, gibt es bei diesem Verein auch eine "frische" Fanszene. Was dort alles passiert, haben wir in einem Gespräch mit einem Insider dieser Szene besprochen. Matthias heißt der gute Mann und betreibt den Blog "Rotebrauseblogger".
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Was machen eigentlich Fußballfans, die fern ab den Spielplätzen ihrer Lieblingsmannschaft leben? Wir haben dazu mit Roi und Leor gesprochen. Beide kommen aus Tel Aviv, sind Fans von Hapoel Tel Aviv, wohnen aber in Berlin. Und wir haben türkische St. Pauli Fans in Istanbul getroffen und gefragt, wie sie ihrem Verein die Stange halten.
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Über die Rolle von Fußballfans, v.a. Ultragruppen, bei der - nunja, unfertigen Revolution in Ägypten wurde schon viel berichtet. Nicht nur die Erfahrung der Fans im "Straßenkampf" soll viele Bürger_innen ermutigt haben, gegen die Militärdiktatur aufzustehen; natürlich benötigt es einen entsprechenden politischen Willen, überhaupt aus dem Stadion heraus auf die Straße zu gehen. Wie unfertig diese Revolution aber noch immer ist, zeigte sich vor einer Weile "am Rande eines Fußballspiels" - Sicherheitskräfte schritten nicht ein, als Fans verschiedener Lager aufeinander losgingen, hieß es danach. Dass ein bisschen mehr dahinter steckt, welche Rolle die Sicherheitskräfte dabei spielten, dass haben wir nochmal aufgearbeitet.
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Wir haben uns wieder eine Radio-Stunde lang der Fankultur gewidmet, telefonieren im ersten Teil mit Prof. Harald Lange vom neugegründeten Institut für Fankultur. Ausserdem waren wir beim Fankongress in Berlin dabei und diskutierten mit Teilnehmern über Ergebnisse und Problematiken, mit denen sich die Fanszene auseinandersetzt.